Ferienhof Feil Nordseeheilbad Friedrichskoog
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Friedrichskoog das Nordseeheilbad die Halbinsel
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Friedrichskoog-Spitze im Juni 2010 |
Seehunde, Kutterhafen und Vergißmeinnicht
Die Gemeinde Friedrichskoog wird nicht nur durch ihre - klimatisch günstige und deshalb gesundheitsfördernde - Halbinsellage geprägt, die dem Ortsteil Friedrichskoog-Spitze im Jahr 2004 den Status eines Nordseeheilbades einbrachte. Die Gemeinde Friedrichskoog bildet den südlichsten Punkt der schleswig-holsteinischen Nordseeküste - ein lange unberührtes Fleckchen Erde, an dem die ganz großen Touristenströme vorbeizogen. Zum Glück, wie man heute weiß! Denn in Friedrichskoog finden Erholungsbedürftige das, was sie suchen, nämlich Erholung! Ruhe wird hier immer noch sehr groß geschrieben! Zwar hat sich auch Friedrichskoog weiterentwickelt. Aber immer noch ist es so: wer den großen Trubel sucht, der sucht nicht Friedrichskoog. Auf unserer Halbinsel finden Sie noch echte Ruhe, grenzenlose Weite und eine interessante Natur, verbunden mit der regionstypischen Kulturlandschaft.
Die Gemeinde Friedrichskoog besteht aus drei Kögen und ist eine so genannte Flächengemeinde. Ihr Gebiet umfasst einige Quadratkilometer. Allein die Einfahrtsstraße in den Friedrichskoog hinein führt über zirka neun Kilometer bis nach Friedrichskoog-Spitze. Das bedeutet, unsere Gäste müssen sich immer darauf einrichten, Wege zurückzulegen. Denn im Dorf Friedrichskoog befinden sich beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten, Hafen und Seehundstation, aber gut vier Kilometer entfernt in Friedrichskoog-Spitze der bewachte Badestrand, das Eiscafé Windrose und der Tourismus Service.
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Mit dem Begriff "Koog" wird eine Fläche bezeichnet, die dem Meer abgerungen wurde. 1853/54 wurde um die Fläche des heutigen Friedrichskoogs ein Deich gezogen, d.h. ein Schutzwall, der den Koog fortan von der Nordsee, dem "Blanken Hans", trennte. Nordöstlich angrenzend wurde 1899/1900 wiederum gedeicht. Es entstand der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Koog, der seit 1901 zur Gemeinde Friedrichskoog gehört. Einige Jahre war dann bereits an dem Dieksanderkoog geplant worden, als dieser schließlich 1935 südwestlich angrenzend fertiggestellt wurde. Er gehört seither ebenfalls zur Gemeinde Friedrichskoog. Friedrichskoog-Spitze ist ein immer noch eher kleiner Ortsteil, der in den vergangenen Jahrzehnten allmählich gewachsen ist. Hier finden Besucher einen Teil der örtlichen Gastronomie, Einkaufs-, Sport- und Freizeit-Einrichtungen, vor allem aber den Strand, der in der wärmeren Jahreszeit bei Flut zum Baden und bei Ebbe zum Wattwandern einlädt. Unser Ferienhof Feil liegt nah an diesem Ortsteil Friedrichskoog-Spitze. Der Strand ist daher bequem zu Fuß zu erreichen. Der Ort mit umfangreicheren Einkaufsmöglichkeiten und dem weithin bekannten Kutterhafen ist gut vier Kilometer entfernt. |
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Seehundstation Friedrichskoog
Die Seehundstation Friedrichskoog am Hafen ist die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Unter dem Motto "Information. Aufzucht. Forschung" informiert diese Einrichtung in einer hochinteressanten Dauerausstellung über die Nordseebewohner. Von Mai/Juni bis Spätsommer/Herbst werden dort zudem Jungtiere aufgezogen, die von ihren Müttern verlassen an der Küste entdeckt wurden. Diese so genannten "Heuler" können Besucher auch aus luftiger Höhe, nämlich von der 17 Meter hohen Trischenbake aus beobachten, einem Aussichtsturm, der einst Seezeichen und Rettungsstation im Wattenmeer war, und zwar auf der Insel Trischen, einer Vogelschutzinsel vor der Küste Friedrichskoogs. Eine Ausstellung informiert hier über die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger". (Foto: Außenansicht siehe unten)
Von dort oben, aber auch aus nächster Nähe und an einem Unterwasserfenster sind Dauerhaltungstiere zu beobachten. "Deern" (Jahrgang 1985) und "Lümmel" (1987) kamen ursprünglich als Heuler in die Station, "Hein" wurde dort 1997 geboren, und "Mareike" verblieb als erster "Heuler" nach der Jahrtausendwende in der Station. Sie konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgewildert werden. Im Frühsommer 2003 wurde schließlich "Lilli" in der Seehundstation geboren, und die Jüngste ist seit 2004 "Kirsa".
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Weitere Informationen finden Sie unter www.seehundstation-friedrichskoog.de Fotos mit freundlicher Genehmigung der Seehundstation Friedrichskoog |
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Kutterhafen Friedrichskoog Den Friedrichskooger Hafen gibt es so lange, wie es den Friedrichskoog selbst gibt. Da der Koog Friedrichskoog im Jahr 2005 sein 150. Besiedlungsjahr feierte, gab es den Hafen derzeit ebenfalls anderthalb Jahrhunderte. Er war allerdings zunächst ein Außenhafen und dazu ein kleiner. Zunehmend siedelten sich allerdings Fischer an; schon Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit Eindeichung des Dieksanderkoogs erhielt der Hafen schließlich einen schützenden Deich. Der Dieksanderkoog feierte 2010 sein 75-jähriges Bestehen. |
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Heute ist die Kutterflotte längst nicht mehr so groß, wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Dennoch hat Friedrichskoog mit 25 im Ort gemeldeten Fischern (Stand 2010/2011) immer noch die größte Kutterflotte der Westküste. Die Fischer kehren allerdings nicht mehr jeden Tag in den Hafen zurück. Manche Schiffe haben für die Hafeneinfahrt zu viel Tiefgang und liegen deshalb im Meldorfer und vor allem im eher tideunabhängigen Büsumer Hafen. Auch fahren Fischer heutzutage nicht mehr nur über eine Tide zum Fischen, sondern sind oft mehrere Tage unterwegs. Ihren Fang können sie dann nur in Ausnahmen in Friedrichskoog löschen. Meist geschieht das in Büsum. |
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Zur Kutterregatta kehren dennoch viele in den Heimathafen zurück - manchmal unter größten Mühen in der Hafeneinfahrt, weil diese immer wieder stark versandet und deshalb nicht ausreichend Tiefe hat. Seit mehr als 70 Jahren fahren die Kutter Ende Juli an dem Sonntag eines dreitägigen Festwochenendes gen Trischen hinaus. Was allerdings einst eine Wettfahrt war, ist heute "nur noch" eine Korsofahrt. Prämiert wird "das schönste Schiff". |
Viel Leben rund um den Fischereihafen
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Hafenmärkte in der Sommersaison |
Werftbetrieb ganzjährig |
Seehundstation Friedrichskoog |
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Hochzeitsmühle "Vergißmeinnicht" Einen baulich faszinierenden Kontrast bilden zweierlei Formen von "Mühle" in unseren Kögen. Je nach Blickrichtung stehen moderne Windkraftanlagen und ein "alter Holländer" in einer Linie. Die Windkraftanlagen stehen dabei jenseits des Ortes, in deutlicher Entfernung zum Erholungsgebiet. Die Mühle "Vergißmeinnicht" aber, ein ehemaliger Müllerei-Betrieb, liegt im Herzen Friedrichskoogs. Sie beherbergt heute ein Standesamt, ist ein beliebter Ort für Kulturveranstaltungen und ist alljährlich zum "Deutschen Mühlentag" am Pfingstmontag für den Publikumsverkehr geöffnet. Nähere Informationen unter www.hochzeitsmuehle.de.
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Wattenmeer
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Sonnenuntergänge sind am Meer ein ganz besonderes Erlebnis. Unvergesslich sind jedoch Wattwanderungen im Schein der untergehenden Sonne. Die schillernden Farben spiegeln sich auf dem Meeresboden. Verschiedene Institutionen bieten in Friedrichskoog das "Erlebnis Wattenmeer" an. Die "Schutzstation Wattenmeer" unterhält am Hafen ein Informationszentrum. Außerdem bieten die "Schutten" ( wie die Mitarbeiter der Schutzstation kurz genannt werden) vogelkundliche Führungen, Radtouren, Salzwiesenführungen, Kinderwattexkursionen, Wattführungen und -wanderungen an. Auch Mitarbeiter des "Nationalparks Wattenmeer" und die "Wattführergemeinschaft Dithmarscher Nordseeküste" bieten Führungen an. |
Tagesausflüge lohnen ganz sicher in die nähere und weitere Umgebung. Manche unserer Gäste fahren sogar bis nach Dänemark hinauf.
Wir empfehlen Ihnen vor allem eine Besichtigung der Brunsbütteler Schleusen und einen Spaziergang am Nord-Ostsee-Kanal, einen Besuch der Domstadt Meldorf und der Kreisstadt Heide sowie eine Fahrt in die Grachtenstadt Friedrichstadt und einen Besuch des Multimar Wattforums, in dem Sie alles über das Wattenmeer erfahren (vor allem für Kinder sehr geeignet - siehe unten).
Wir informieren Sie gern hier bei uns vor Ort ausführlicher!
Informationen finden Sie zudem im Internet, wie beispielsweise auf friedrichskoog.de, dithmarschen.de, marne.de.
Sie möchten zudem im Urlaub gutes Essen im Restaurant genießen? Das unserem Hof nächst gelegene ist das Café und Restaurant "Steff's Fleetenkieker". Es ist bequem zu Fuß zu erreichen. Einen Eindruck gewinnen Sie auf folgenden Internetseiten: www.steffsfleetenkieker.de
Im Multimar Wattforum in Tönning können Sie anhand eines Wattenmeer-Modells (u.a. mit lebenden Krebsen und Schollen) das Wattenmeer auch im Querschnitt kennen lernen. Ebbe und Flut verlaufen in dem Modell im natürlichen Rhythmus. Zu sehen ist außerdem ein echtes Wal-Gerippe (Foto unten links). Das Groß-Aquarium (unten Mitte) ist ein Ort der Ruhe, mal mehr, mal weniger. An zwei Nachmittagen in der Woche werden die Fische von einem Taucher gefüttert. Überhaupt strahlen die Aquarien die Stille der Meere aus. Zu sehen sind die seltsamsten Kreaturen - und die Publikumslieblinge: die Seepferdchen. Gerade für Kinder gibt es viel zu entdecken, auch praktisch. Sie können an der Kurbel des Wellenschlag-Modells drehen, die Ärmel hochkrempeln und Seesterne betasten, am Mikroskop das Winzige entdecken und draußen auf einem großen Spielplatz toben. Das Multimar ist mindestens einen Ausflug wert.
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